Rezension "Ich und die Walter Boys" Ali Novak

Klappentext:

Jackie hasst unvorhersehbare Ereignisse. Als perfekte Tochter hat sie ihr Leben in New Yorks High Society fest im Griff und sonnt sich in der Aussicht auf eine erfolgreiche Zukunft. Doch dann schlägt das Schicksal zu. Mit einer Lawine unvorhersehbarer Ereignisse: 1. Jackie steht plötzlich alleine da. 2. Sie muss zu ihrer Vormundfamilie, den Walters, nach Colorado ziehen. 3. Die Walters haben nicht nur Pferde, sondern auch zwölf Söhne! Mitten in der Pampa, allein unter Jungs von 6 bis 21, für die Privatsphäre ein Fremdwort ist, lautet Jackies erster Gedanke: Nichts wie weg. Und ihr zweiter: Moment ... ein paar der Kerle sehen unfassbar gut aus!

 

 

 


 

Meine Meinung:

Erstmal ein herzliches Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar - dies nimmt jeder keinerlei Einwirkung auf meine objektive Meinung.

 

 

 Zuerst haben mich hier Klappentext und Cover angesprochen. Das ließ mich auf eine frische Sommerlektüre mit Tiefgang hoffen - und ich wurde nicht enttäuscht.

Ali Novak ist es gelungen trotz der doch traurigen Geschichte um Jacky einen erfrischenden und auch witzigen Roman zu schreiben, dem trotzdem die Tiefe nicht verloren ging. 
Jacky zu begleiten zwischen all dem Chaos und der Veränderung. den Weg aus der Trauer zu begleiten ist sehr gut und auch autenthisch umgesetzt wurden.

Das Buch wird aus Jackys Sicht erzählt. Es geht eher ruhig zu, aber durch die Walters und Nebencharaktere wird es nie langweilig.
Desöfteren musste ich mir den Bauch vor lachen halten und hatte richtig Seitenstechen - aber auch Tränen sind geflossen. Für mich war es genau die perfekte Mischung. Das perfekte Buch mit dem gewissen "mehr".

Die Walters habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Sie sind einfach ein total chaotischer und liebenswerter Haufen. Man lernt die Familie und Jacky sehr gut kennen und trotz Startschwierigkeiten kommt Jacky langsam an. Auch die Liebesgeschichte die sich entwickelt ist einfach zauberhaft.
Jackys Wandlung ist auch sehr interessant, anfangs noch total störischer Teenager, der in Trauer und Wut am Ende der "Welt" gefangen ist, merkt man wie nach und nach ihre Lebensfreude zurück kommt. Der schweigsame in sich gekehrte Teenager neue Hoffnung schöpft und ankommt!

Die einzelnen Familienmitglieder hat man nach und nach alle besser kennengelernt und die zarten Bande die zwischen Jacky und den Familienmitgliedern entstanden sind toll mitzuverfolgen.
Alle hatten Ecken und Kanten, strahlten für mich genug Tiefe aus und kamen einfach authentisch rüber.
Das hande hat zwar keinen Cliffhänger lasst mich aber hoffen, dass irgendwann eine Fortsetzung folgt - denn mir fehlen Jacky und die liebenswürdigen Walters.

Klare Kauf und Leseempfehlung. 5 von 5 Sternen.

 

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