Autoreninterview: Penny L. Chapmann

Über Penny L. Chapmann:

1. Deine Nervennahrung, wenn deine Protas mal wieder abgehen und deinen ganzen Plot zerstören?

Penny:Erstmal habe ich immer eine große Tasse Tee am Schreibtisch stehen und Cola Light.:) Nebenbei esse ich am Liebsten Blätterteigtaschen mit Spinat.

 

2. Wenn du für 6 Monate in die Antarktis müsstest, was würdest du mitnehmen? 

Penny:Auf jeden Fall warme Sachen. Dann einen dicken Notizblock und meinen Lieblingskugelschreiber, Mein Handy um Musik zuhören (zumindest, solange der Akku hält) und meine Lieblingsbücher. 

 

 

3. Wenn du die Wahl zwischen Candle-light Dinner und All-you-can-eat hast, wofür würdest du dich entscheiden?

 

Penny: Kommt darauf an mit wem, aber ich bevorzuge schnörkelose Dinge. Dann wahrscheinlich All-you-can-eat mit Kerzenschein.:) 

 

 

4. Hast Du ein Idol, dass dich beim Schreiben inspiriert?


Penny: Nein eigentlich nicht. Meine Inspiration kommt von überall, aber ganz wichtig ist Musik.

 

 

5. Hörst Du beim Schreiben Musik? Wenn ja, welche?

 

Penny: Zu jedem Manuskript habe ich eine Playlist, die ich schon während des Plottens zusammenstelle. Ich suche die Musik nach der Stimmung der Geschichte oder meinen Charakteren aus und höre sie dann beim Schreiben rauf und runter.

 

 

6. Was machst du in deiner Freizeit, wenn du mal nicht, deine Schreibmaschine malträtiest?

 

Penny: Es klingt komisch, aber es gibt für mich fast nichts anderes mehr. Wenn ich nicht schreibe (was so gut wie nie vorkommt) dann denke ich ans Schreiben oder die Figuren reden und bringen mich auf neue Ideen. Wenn es mal gar nicht mehr geht und ich zu erschöpft bin, dann gehe ich entweder mit dem Hund aufs Feld, höre dabei Musik oder ich bleibe auf der Couch, lese oder sehe meine Lieblingsserien hintereinander weg.

 

 

7. Hast du verborgene Talente?

 

Penny: Ein Talent ist es sicher nicht, aber ich lache oft über mich selbst oder schreibe sehr merkwürdige, fantasievolle Nachrichten an meine Freunde.

 



Klappentext:

FARREN

Ich höre die falsche Musik und mache nur Ärger. Meine Mutter hasst mich, obwohl ich alles tue, um ihr zu gefallen. Sie hat mir ein Ultimatum gestellt. Entweder gehe ich für ein Jahr nach Miami, um bei einem Freund meiner Eltern Disziplin zu lernen, damit ich ihre Firma übernehmen darf, oder sie setzen mich vor die Tür. Es hätte so einfach werden können, doch dann traf ich ihn.
Er lebt das Leben, von dem ich immer geträumt habe. Wild, frei, respektiert.
Er macht seine eigenen Regeln. Sein Name ist ...

KIERAN

Sie hört die richtige Musik, ist laut und unberechenbar. In ihren Augen sehe ich dasselbe Feuer wie bei mir. Sie könnte perfekt sein. Doch etwas stimmt nicht mit ihr. Sie spielt das brave Mädchen und verstellt sich. Es macht mich rasend, denn ich habe etwas gegen Heuchler.

Über das Buch:

1. Was hat dich dazu bewegt genau dieses Buch zu schreiben?

 

Penny: Ich hatte von Anfang an, das immer mitschwingende Thema des Regeln brechens und das Boxen. Es hat sich einfach aufregend angefühlt. Wenn eine Idee in meinem Kopf heranreift, ich die Figuren entdecke, die Stimmung, einzelne Szenen sehe, will ich alles herausfinden und in die Geschichte eintauchen. Es ist für mich immer aufregend, weil ich selbst nicht alles kenne. Ich habe ein paar grobe Anhaltspunkte, ein Grundthema und die Figuren. Vieles erfahre ich selbst erst beim Schreiben und bin oft fasziniert, wie es sich entwickelt. Wenn ich die Figuren dann richtig kennenlerne, macht es mir riesigen Spaß.

 

 

 

2. Man kann zwar schon viel aus dem Klappentext erfahren, aber plaudere doch bitte etwas aus dem Nähkästchen und stell uns die Charaktere etwas näher vor!:) 

 

Penny: Farren Andrews ist die achtzehnjährige Protagonistin, die im Laufe der Jahre gelernt hat, eine Maske aufrecht zu erhalten, damit sie zu Hause klarkommt. Denn ihre Mutter ist der Inbegriff von Spießigkeit und Gefühlskälte. Farren aber liebt Abenteuer, Harry Potter und Heavy Metal, obwohl sie immer Klassik hören muss, und reißt sich ständig zusammen. Dadurch, das sie so unglücklich ist, ist sie andauernd wütend. Als sie nach Miami geht, um dort auf das Berufsleben vorbereitet zu werden, trifft sie den sieben Jahre älteren Kieran Moore. Er kommt ebenfalls aus reichem Haus, doch im Gegensatz zu ihr, hält er sich nicht an allgemeingültige Regeln und gibt nichts um die Meinung anderer. Kieran ist etwas arrogant und fordert sie von Anfang an heraus. Seine Provokationen und ihre Wut bilden eine sehr explosive Mischung.

 

 

 

3.Hast du eigene Macken und Stärken von Dir in deine Protas einfließen lassen?

 

Penny: Fast jeder kennt das Gefühl, nicht gut genug zu sein. In meiner Familie war ich immer die, die anders war. Ich mochte Bücher, war lieber kreativ und glücklich, als das ich nach den Idealen meines Vaters gelebt habe und auch in der Schulzeit war ich immer die Außenseiterin, daher konnte ich Farren gut verstehen, obwohl es bei mir nicht so extrem war. Jede meiner Figuren hat Eigenschaften, die ich entweder an anderen Menschen bewundere, oder nicht mag. Und natürlich haben sie alle auch etwas von mir. Ich verrate aber nicht, was. ;) 

 

 

 

4. Entspricht dein männlicher Prota deinem Männer Ideal?

 

Penny: Ich finde Kierans selbstbewusste Art sehr attraktiv, auch wenn ich ihn im echten Leben, zumindest auf den ersten Blick, nicht ausstehen könnte. Aber er steht zu seiner Meinung, handelt anstatt abzuwarten und kümmert sich um die Menschen, die ihm etwas bedeuten. Und schlecht sieht er ja auch nicht aus.

 

 

 

5. Für wen deiner Charaktere schlägt dein Herz am meisten? & warum?

 

Penny: Das ist schwierig. Farren liegt mir besonders am Herzen, weil ich so mit ihr mitgelitten habe, wenn ich in ihrem Kopf war. Ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen. Ich mag Harlans Art auch sehr gerne.

Aber Tyler Kinley, einer von Kierans Freunden, ist so ein komplexer, kaputter Charakter, der bei meinen Testlesern stark polarisiert hat. Sie wünschten sich seine Geschichte, ( die auch schon angedeutet wird) weil er kalt wirkt und gefährlich ist. Ich wusste, das mehr dahinter steckt und wollte alles über ihn erfahren. Da ich sein Mädchen kenne und sie toll finde, ist die Frage wirklich schwer und nicht ganz eindeutig für mich zu beantworten. Entschuldigung.: D

 

 

 

6. Schreibst Du deine Bücher von Anfang bis Ende oder springst du durch das Buch sozusagen durch und schreibst da, wo du gerade die passende Idee hast und fügst dann alles zusammen?

 

Penny: Da ich absolut chaotisch bin, schreibe ich der Reihe nach. Manchmal ist das aber sehr schwer, wenn ich gerade an einer Stelle nicht weiterkomme oder mir die Szene nicht so gut gefällt.

 



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