Rezension "Mein Herz und deine Krone" Heather Cocks & Jessica Morgan

Klappentext:

Eigentlich wollte Rebecca Porter, genannt Bex, sich in Oxford ganz auf die Uni konzentrieren. Doch als sie in das gleiche exklusive Wohnheim wie Prinz Nicholas, zukünftiger König von England, einquartiert wird, kommt alles anders. Trotz seiner allgegenwärtigen Bodyguards und überbesorgter Freunde kommen Bex und Nicholas sich näher – und Bex wird in eine Welt geworfen, die ihr völlig fremd ist, sowohl die guten Seiten (tolle Urlaube, Dinner im Palast) als auch die schlechten (Klatschpresse, nervige Familie). Und am Abend vor der Hochzeit des Jahrhunderts muss Bex sich fragen, ob sie für ihre große Liebe Nicholas wirklich ihr ganzes Leben aufgeben kann ...

 

 

 

 

 

 


 

Meine Meinung:

 

 Erstmal vielen Dank an den blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar. Es beeinträchtigt aber in keinster Weise meine Meinung, dass ich das Buch kostenlos lesen durfte.

 

Puh, ich weiß gar nicht wo ich hier am besten anfangen soll. Ich mag Royale Geschichten und das schlichte Cover und der Klappentext haben mich direkt angesprochen.
Der Schreibstil war angenehm und das Buch flüssig zu lesen. Die Geschichte ist in mehrere Abschnitte eingeteilt und der Anfang geht auch schon gut und witzig los. Aaaaaaber - und leider folgt es: Ich bin mit den Protagonisten nicht wirklich warm geworden. Grade zu Rebecca, Bex, aus deren Sicht das Buch größtenteils aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, habe ich keinen Draht gefunden. Oft empfand ich sie gradezu zickig und gefühlskalt. Auch Nicholas empfand ich eher als blass ohne wirklichen Tiefgang. Schwierig war auch, dass man ihn nie wirklich einschätzen konnte, da er eher verschlossen war und er seine Gefühle nie so zeigte.

Die Nebencharaktere waren in Ordnung & ich kann mir vorstellen, dass solche Typen auch im wahren Leben in solchen Kreisen sind. Der recht große Freundeskreis zeigte auch, wie wichtig es ist dass man den Leuten in seinem Umfeld vertrauen kann.

Die Geschichte ist mitunter oft sehr zäh, da sich viel wiederholt und zu ausführlich beschrieben wird und der Ablauf immer gleich ist. Da half auch der wirklich gute Schreibstil nicht, denn streckenweise wurde das lesen echt langweilig.

Das hier der Alkoholkonsum und daraus entstehende Handlungen hier oftmals regelrecht "gefeiert" wurden, fand ich doch sehr erschreckend. Grade da es sich hier ja um eine Fanfiction zum britischen Königshaus handelt.

Die Gefühle kamen beim lesen für mich nicht rüber.
Trotz des guten Starts fand ich die Geschichte sehr enttäuschend, rate aber jedem der Interesse hat, sich sein eigenes Bild zu machen, denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Für den sehr angenehmen Schreibstil, die Grundidee und das schöne Cover vergebe ich gut gemeinte 3 Sterne, aber überzeugen konnte mich die Royale Geschichte eher nicht!

 

 


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