Rezension "Snow White Lines" Kim Valentine

Klappentext:

Um nicht in der elterlichen Apotheke zu versauern, packt die 20-Jährige Hailey Norris ihre Kamera und macht sich auf den Weg nach New York, um als Fotografin durchzustarten. Doch New Yorks Pflaster ist härter, als Hailey vermutet hatte und schon bald droht ihr Traum zu zerplatzen. Ein letzter Job könnte ihre Rettung bedeuten, denn sie soll den Teenie-Star Jayden Payne fotografieren.
Dumm nur, dass dieser sie, ohne sie jemals gesehen zu haben, als Idiotin bezeichnet. Noch dümmer ist allerdings, dass Hailey ziemlich schlagfertig kontert.
Doch trotz ihres verbalen Ausrutschers bietet Jayden Hailey den Job als seine persönliche Fotografin an. Ihrem Traum nahe, ergreift sie die Chance und begleitet Jayden während seiner Tournee, wo sie hinter die Fassade des schillernden Teenager-Idols blicken kann und mehr Abgründe entdeckt, als sie je vermutet hätte.

 

 

 

 

 

 


 

Meine Meinung:

 

Erstmal vielen Dank an den Written Dreams Verlag für das Rezensionsexemplar. Es beeinträchtigt aber in keinster Weise meine Meinung, dass ich das Buch kostenlos lesen durfte.

 

Nachdem ich die Leseprobe verschlungen habe und schon vom ersten Satz begeistert war, wollte ich das Buch unbedingt lesen.
Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte wirklich packend, dennoch konnte mich das Buch nicht 100% überzeugen.

 

Hailey fand ich wirklich sehr sympathisch. Sie kriecht niemanden in den Arsch und sagt was sie denkt. Jedenfalls ist es am Anfang so. Das habe ich wirklich an ihr sehr geschätzt. Egal wie nervenaufreibend die Situation ist bleibt sie sich treu und lässt sich nicht ins Bochshorn jagen.

Dies ändert sich zwischenzeitlich dann aber. Auf einmal bleibt ihre Schlagfertigkeit aus und sie kuscht bis sie dann im Verlaufe der Geschichte wieder zu ihrem alten Ich zurückfindet.
Sie ist sehr hilfsbereit, lässt sich aber auch leicht manipulieren und gelangt so, in für sie unangenehme Situationen. Auch eine Sache geht sie eher naiv und zu optimistisch an - aber das solltet ihr selbst lesen ;)
Dennoch ist mir Hailey während des Lesens sehr ans Herz gewachsen, da sie mutig ist und für ihre Träume einsteht; weil sie liebenswürdig und loyal ist.

& dann war da Jayden. Ich weiß gar nicht was ich zu ihm schreiben soll!? Als Mann hat er mich null angesprochen, aber meinen Mutterinstinkt hat er geweckt. Ich hätte ihn am liebsten öfters mal in den Arm genommen, ihn getröstet und Worte wie "Alles wird gut!" ausgesprochen.
Für sein Alter fand ich ihn ziemlich unreif. Er steckt voller Unsicherheiten, reagiert oft einfach über und hat einen Hang sich und andere in Schwierigkeiten zu bringen. Er wirkte oft sehr verzogen und hat über seine Handlungen und deren Konsequenzen nie nachgedacht.
Auch sein Verhalten Hailey gegenüber fand ich manchmal eher grenzwertig. Dazu kam dann noch, dass seine Taten anders sprachen als seine Worte.

 

Auch die Nebencharaktere wie Jaydens Mum, seine Managerin, seine PA, die Crew und Haileys Eltern haben mich beschäftigt aber dennoch oft auch zwiegespalten zurück gelassen. Sympathie und Unverständnis gaben sich die Hand und manchmal traf beides auch auf einzelne Personen zu. Dennoch sorgten sie für ein rundes Bild der Geschichte.

 


Die Geschichte hat mich etwas verwirrt und mit offenen Fragen zurück gelassen. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil, wie sich diese aufklären werden und wie sich Hailey und Jayden weiterentwickeln.

 

 

Kauf und Leseempfehlung - macht euch euer eigenes Bild :)

 

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