Rezension "Fenrir ~ Weltenbeben" Asuka Lionera

Klappentext:

»Wir leben in der Dunkelheit und warten auf den einen Tag, an dem wir endlich strahlen können.«
Für die ehrgeizige Archäologie-Absolventin Emma zählt nach der Trennung von ihrem Ex nur eins: die finanzielle Unabhängigkeit. Von der ist sie jedoch durch die schlecht bezahlten Praktikantenjobs meilenweit entfernt.
Während einer Expedition auf einer isländischen Vorinsel wird sie von ihrem Ausgrabungsteam getrennt und trifft auf den mysteriösen Mann Wulf, dessen Erscheinung nicht ganz menschlich ist, und sie sofort fasziniert. Emma wittert ihre Chance, mit Wulf eine sensationelle Entdeckung gemacht zu haben, die ihr die Türen zur Welt der reichen und erfolgreichen Wissenschaftler öffnen wird. Doch auf die Gefühle, die der seltsame Fremde in ihr hervorruft, ist sie nicht vorbereitet.
Als Emma schließlich erkennt, wer Wulf wirklich ist, gerät nicht nur ihre Welt ins Wanken. Ohne es zu ahnen, gerät sie zwischen die Fronten eines uralten Krieges, und schnell lernt sie, dass nicht jeder, der in der Dunkelheit kämpft, gleichzeitig ein Schurke ist

 

 

 

 

 


 

Meine Meinung:

Ich liebe Bücher über die Nordische Mythologie und ich liebe die Bücher der Autorin, daher musste Fenrir unbedingt bei mir einziehen. Sehnsüchtig habe ich auf das Buch gewartet und als es endlich ankam, musste alles andere warten.

 

Auch hier konnte mich der gewohnt flüssige und fesselnde Schreibstil der Autorin wieder begeistern. Das Buch fängt durch den Prolog schon sehr spannend an und der Spannungsbogen zieht sich durch das gesamte Buch. Die Charakter sind gut gezeichnet und man schließt sie während des lesens direkt ins Herz.

Was mir ausgesprochen gut gefallen hat, ist dass die meisten Charaktere nicht perfekt sind - weder von außen noch von innen. Es war wirklich erfrischend wie hier mit den typischen Bild aufgeräumt wurde und auf einmal der Antiheld zum Sympathieträger wird - und das mehr als einmal & gefeierte Götter an ihrer Sympathie verlieren.

Die Geschichte von Fenrir so erzählt zu bekommen, war wirklich fesselnd und man inhaliert hier die Seiten nur so weg, grade durch die ganzen verschiedenen Protagonisten, die für ein stimmiges Gesamtbild sorgen.

 

Auch hier schafft es die Autorin wieder Welten lebendig werden zu lassen. Man bekommt Bilder in den Kopf gepflanzt und hat das Gefühl mittendrin statt nur dabei zu sein.

Man hofft und bangt, lacht und weint. Man spürt eine Leichtigkeit und im nächsten eine erdrückende Schwere oder anders herum. Man fühlt so viel, dass man manchmal am liebsten kurz aussteigen würde, dann aber auch so gebanntt an den Seiten hängt dass man gar nicht aufhören kann und das Buch fest in den Händen hält.

Zwischendrin wird man von tiefer Verzweiflung überflutet und hört sein Herz förmlich brechen - um im nächsten Moment die Stücke wieder zusammenzusetzen.

Stockender Atem und erleichtertes ausatmen, geben sich während des Lesens die Klinke in die Hand.

 

Emma und Wulf waren zwei sehr sympathische und liebenswürdige Charaktere, die man sehr gerne durch das Buch begleitet hat und mit denen es nie langweilig wurde. Grade Emma ist oft über sich hinausgewachsen und hat mich oft überrascht. Die meiste Zeit sehr positiv und manchmal habe ich wirklich an ihren Geisteszustand gezweifelt. Aber auch Wulf hat sich nicht immer vorbildlich verhalten und seine Entscheidungen oftmals über Emma hinweg getroffen und so für jede Menge Schwierigkeiten gesorgt, die alles ins Chaos gestürzt haben - auch wenn die besten Absichten dahinter steckten.

So begleitet man Emma auf einer wahnwitzigen Abenteuerreise inder sie versucht nicht nur Wulf und ihre aufkeimende Liebe zu retten sondern die gesamten Welten. Ob es ihr gelingt? Lest doch selbst.

 

Das Ende hielt noch einige Überraschungen bereit und war für mich dann doch ganz anders als erwartet. Hat mir aber gut gefallen und ließ die Geschichte stimmig und abgerundet zu einm Abschluss finden.


Von mir ganz klare Lese- & Kaufempfehlung!

 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0