Rezension "Mike" Sylvia Pranga

Klappentext:

Als Damian Lancaster in der Werkstatt ihres Vaters auftaucht, verwandelt sich Mike Callahans so geregeltes, zufriedenes Leben von einem Tag auf den anderen in ein emotionales Chaos. Anfangs verflucht sie Damian dafür, doch gerade als ihr die Aufregung, die er in ihren Alltag bringt, zu gefallen beginnt, wirft eine Erkenntnis über ihre Familie sie vollkommen aus der Bahn. Auf der Suche nach Antworten begibt sie sich mit ihrer Harley auf eine Irrfahrt die Route 66 hinunter. Immer an ihrer Seite, Damian. Schon bald kann sie sich seiner Anziehung nicht mehr entziehen und ihre aufkeimenden Gefühle nicht länger leugnen.


 

Meine Meinung:

Vielen lieben Dank an den Sieben Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies nimmt jedoch keinen Einfluss auf meine ehrliche Bewertung.

Das Cover finde ich schon sehr ansprechend und auch der Klappentext sagte mir direkt zu, sodass ich mich sehr auf Mike freute.

Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd und die einzelnen Kapitel sind ziemlich lang, was aber nichts schlechtes ist, hat mich aber gewundert, da ich sonst eher kurze Kapitel kenne.

Man lernt hier Mike und Damien kennen. Beide waren für mich sehr autenthisch sympathische Charaktere. Allen voran Michaela alias Mike. Sie ist eine so warmherzige Person mit ausreichend Biss und dennoch voller Selbstzweifel was das männliche Geschlecht betrifft. Ich mochte ihren Vater und ihre Brüder, dafür konnte ich ihren Cousinen nichts abgewinnen. Aber warum solltet ihr am besten selbst lesen.
Dennoch fand ich ihre Reaktion bzw den Umgang mit dem Familiengeheimnis etwas überzogen und auch sehr unfair ihrem Vater gegenüber. Da konnte ich sie so gar nicht verstehen.

 

Auch Damien hat mir gut gefallen. Er ist ein ehrlicher Kerl der das Herz am rechten Fleck hat. 

Auch hier konnte ich sein Verhalten auf Mikes Cousine nicht verstehen und anfangs hat er da ein paar Sympathiepunkte eingebüßt, weil er sie einfach nicht in ihre Schranken verwiesen hat.

Die Spannung zwischen den Beiden kam gut rüber und mir hat es gefallen, dass die beiden sich langsam annähern bevor die Funken auch außerhalb der verbalen Keule nur so sprühen. Die beiden haben gut zusammen harmoniert und sich super ergänzt. 
Der Spannungsbogen wurde immer wieder neu entfacht und der Roadtrip gut beschrieben, sodass man wirklich Lust bekommen hat mit den Beiden über die Route 66 zu fahren.
Das Familiengeheimnis war spannend, doch auch ein bisschen enttäuschend, weil es meiner Meinung nach dann doch relativ schnell abgearbeitet wurde. Auch das Problem zwischen Damien und seiner Ex hatte eine gute Idee, wurde dann aber zu fix beendet.
Dennoch hat mir das Buch gute Lesestunden beschert und somit vergebe ich gerne 4 Sterne.

Klare Kauf- & Leseempfehlung!