· 

Rezension "Tall Dark & Dangerous - Stark genug" M. Leighton

Klappentext:

Ist sie stark genug, dem gefährlichsten Mann zu vertrauen, den sie je getroffen hat?

Muse Harper ist Künstlerin und hat eine Schwäche für Rotwein, schräge Filme und Männer mit Geheimnissen. Vor acht Monaten musste sie eine Entscheidung treffen – alles zurücklassen, was sie je gekannt hat, um ihre Familie zu beschützen, oder zu bleiben und riskieren, dass jemand verletzt wird. Muse entschied sich für ersteres. Ihr Plan hatte super funktioniert, bis sie herausfand, dass ihr Vater verschwunden war. Bei dieser Gelegenheit lernte sie Jasper King kennen – ihre Liebe, ihr Verderben ...


 

Meine Meinung:

Herzlichen Dank an Heyne für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies nimmt jedoch keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.

 

 

Ich mag den Schreibstil von M. Leighton gerne und nachdem mich die erste und dritte Reihe von ihr begeistern konnte, musste ich auch ihrer neuen Serie eine Chance geben.
Die Geschichte wird abwechseln aus Muse & Jaspers Sicht erzählt, flüssig zu lesen und auch fesselnd.
DIe Mischung aus Crime, Erotik & Lovestory haben hier eine gutgelungene Mischung gehabt und sorgten für einen guten Spannungsbogen aber auch die ruhigeren Passagen konnten überzeugen.

Muse war mir sympathisch, zwischenzeitig aber auch immer wieder etwas naiv und an manchen Stellen auch sehr unselbstständig was ihr ganzes Auftreten nicht durchgehend autenthisch gemacht haben. 
Zu Jasper habe ich nur schwer einen Bezug gefunden. Stellenweise war er mir etwas zu undurchsichtig. Aber sein ganzes Wesen hat mich dennoch angezogen. Schwäche trifft auf Stärke, Selbsthass auf Selbstbewusstsein und teilweise war er so gegensätzlich, dass er auf seine Art total interessant war und man ihn trotzdem sehr mochte. 
Die Chemie der beiden kann man einfach nur als harmonisch explosiv bezeichnen und so war die Erotik auch sehr knisternd und hat für genug Kopfkino gesorgt :p

Dabei wirkte es nicht billig sondern sehr ästethisch.
Die aufkommenden Gefühle konnte man genau mitverfolgen und so fiebert man für ein Happy End mit.

Der Crimeanteil war spannend, manchmal sehr brutal aber irgendwie auch stimmig zur Geschichte. Es hat einfach gepasst und der Geschichte die richtige Würze verliehen.
Das Ende war unvorhersehbar für mich, ebenso einige andere Stellen im Buch,sodass es mich auch immer wieder überraschen konnte, obwohl es an mancher Stelle doch eher vorhersehbar war - so war der Mix aber einfach sehr gelungen.

Das einzige was ich bemängeln kann war, dass mir das Ende dann zum ganzen Verlauf der eher sehr plötzlich kam und ich etwas unbefriedigt zurück gelassen wurde. Hoffe aber meine offenen Fragen können noch im zweiten Band geklärt werden.

 

Klare Kauf- & Leseempfehlung!