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Rezension "Kiss me like this" Bella Andre

Klappentext:

Ein ganz normales Leben führen? Nicht so einfach, wenn die ganze Welt sich dafür interessiert, wen man küsst …

Sean Morrison, umschwärmter Baseballspieler an der Stanford University, lebt seit einem tragischen Trauerfall in seiner Familie wie unter einer dunklen Wolke. Nichts scheint ihm mehr wichtig zu sein … bis zu dem Abend, an dem die wunderschöne Serena in seinen Armen landet.

Das berühmte Model Serena möchte den Laufsteg hinter sich lassen und sich auf ihr Studium konzentrieren, denn ihre Leidenschaft ist die Literatur. Von niemandem will sie sich davon abhalten lassen – nicht von ihrer viel zu ehrgeizigen Mutter und von einem Mann erst recht nicht. Allerdings hat sie nicht damit gerechnet, dass ihr an der Uni jemand wie Sean begegnet, und auch nicht mit der unglaublichen Chemie zwischen ihnen. Doch wie können Sean und Serena ein ganz normales Paar sein, wenn die Paparazzi überall lauern und Serenas Mutter sich ständig einmischt?


Meine Meinung:

Erstmal danke an Netgalley  und Montlake Romance für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares, das hat jedoch nicht meine Meinung in irgendeiner Weise beeinflusst.

 

An sich ist es ein ganz gutes Buch für zwischendurch, obwohl ich mir ein wenig mehr darunter versprochen habe. Der Schreibstil konnte mich gar nicht begeistern, was mein Lesevergnügen dann doch dämpfte. Doch an sich hab ich dieses Buch auch in 3 Tagen durchgelesen, da auf jeden Fall Spannung da war. Das Buch strotzte schon mit Klischees und die Handlung war stellenweise ein wenig vorhersehbar. Da hätte die Autorin wirklich etwas sparen können. Zum Beispiel muss nicht jedes Mitglied einer Familie irgendwas Besonderes, hochtrabendes sein. Das fande ich ein wenig übertrieben, aber alles in allem ist es ein relativ gutes Buch.

 

Der Aufbau des Buches:
Das Buch ist ganz normal in Kapitel unterteilt, die mal aus der Sicht von Sean, mal aus der Sicht von Serena geschrieben ist. Beziehungsweise immer. Denn hier kommt mein absolutes Manko, wieso ich nicht in dieses Buch reingekommen bin: Es ist aus der Sicht der 3. Person Singular geschrieben, was mich persönlich extrem gestört hat. Ich mag es persönlich einfach nicht. Doch trotzdem hab ich dem Buch eine Chance gegeben und fand es an sich ganz spannend. Trotz der Schreibweise konnte ich mich ganz gut in die Geschichte hineinversetzen. Doch es muss noch gesagt werden, dass dieses Buch keine extreme Tiefe besitzt, was ein bisschen schade ist, aber nicht unbedingt das Lesen an sich stört.

 

Das Cover:
Das Cover und der Klappentext waren der Hauptgrund dafür, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Es schreit praktisch nach Liebesroman und Jugendliebe, deswegen war ich sofort Feuer und Flamme. Die beiden Personen auf dem Cover passen auch ganz gut zu den Protagonisten. Obwohl Personen auf dem Cover immer ein bisschen die Vorstellungskraft rauben, was ich nicht ganz so gut finde, aber an sich ist es ein ganz schönes Titelbild, welches mich an die Geschichte herangelockt hat. (Danke an meinen Kindle, der mir die aktuelle Werbung anzeigt)

 

Die Charaktere:
Sean ist ein aufsteigender Profisportler, der gerade seine Trauer in Alkohol ertränkt. Serena ist ein ehemaliges Model, die endlich ihre Träume verwirklichen und studieren will. Als Serena auf ihre erste Collegeparty geht, begegnen sich die beiden und sind sofort Feuer und Flamme füreinander. Doch Serena weißt ihn immer wieder ab und die beiden freunden sich erstmal nur an. Sean war mir von Anfang an sympathisch, da er ein ordentlicher, wirklich anständiger Typ ist, der nur leider eine Menge Pech im Leben hatte. Doch auch dieses Thema wird nicht überthematisiert, sodass man es auch am Ende noch hören kann. Serena hingegen ist da schon eine andere Nummer. Sie ist sympathisch, aber extrem unentschlossen, was mich absatzweise total frustriert hat. Am Anfang der Seite war sie noch der einen Meinung.. am Ende der Seite schon wieder einer anderen. Das war ein wenig anstrengend, aber das hat sich im Laufe des Buches wieder gelegt. Es war schön zu beobachten, wie sie von einem naiven Mädchen zu einer etwas selbstbewussteren Frau wurde.

 

Mein Fazit:
Für Zwischendurch ist es ein ganz gutes Buch, welches man sich gut zu Gemüte führen kann, wenn man mal etwas Leichtes braucht. Wer nur tiefgründige Geschichten sucht, für den ist dieses Buch eindeutig nichts. Aber es ist ein ganz hübscher Liebesroman mit zwei sympathischen Protagonisten, die einmal keine psychischen Komplettschäden haben. 

 

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