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Rezension "Süß wie Cherry Cola" Ute Jäckle

Klappentext:

Der Begriff Bad Boy besteht für Aida aus vier Buchstaben: NICK! Seit sie sich das erste Mal über den Weg gelaufen sind, sprühen bei jeder Begegnung die Funken. Nick ist unverschämt, nicht auf den Mund gefallen und leider auch unwiderstehlich sexy. Als er in ihrem Beisein ganz dreist eine Wette auf sie abschließt, kann sie diese Frechheit nicht fassen. Er ist doch tatsächlich davon überzeugt, sie problemlos ins Bett zu kriegen. Da liegt der charismatische Womanizer jedoch absolut falsch. Nicht mit Aida!


 

Meine Meinung:

Nachdem ich den Klappentext, Ausschnitte auf der Autorenseite und die Leseprobe gut fand, musste das Buch bei mir einziehen. Aber was so toll angefangen hat, hat mich enttäuscht zurück gelassen.

Fangen wir aber mal bei dem Schreibstil an. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich flüssig lesen. Dazu haben wir am Anfang immer wieder total lustige Dialoge zwischen Aida & Nick. Dieses Katz und Maus Spiel war wirklich amüsant gerade eben weil beide nicht auf den Mund gefallen sind.

Jedoch ging mir hier der Wechsel von "Ich mag dich seit unserem ersten kennenlernen" zu "Hach er ist so toll - Herzchenaugen" viel zu schnell. Es kam für mich einfach unglaubwürdig rüber, dass sie erst nicht bemerkt wie nett Nick sein kann und dann urplötzlich geht das von heute auf morgen.
Dann gab es eine Situation die sehr vorhersehbar war. Aber angenehm fand ich es, dass es kein ewiges zieren war, nachdem die beiden dann Kontakt hatten und sich die ersten zarten Gefühle aufgebaut haben.
Dann wiederrum gab es bei Aida eine Situation mit ihrer Mutter wo sie in meinen Augen völlig überzogen reagiert und ihrer Mutter gegenüber so respektlos ist - aber nicht nur der gegenüber sondern auch Nick völlig unfair behandelt. & als sich dann alles wieder zum Guten weden kann, kommt die nächste für mich vorhersehbare Wendung und dort reagiert Nick völlig überzogen & unfair. Beide haben hin & wieder nicht ihrem Alter entsprechend gehandelt. Bei dem Vorfall mit Nick war die Auflösung dann doch überraschend - aber das wars dann auch.

Nun scheint das Happy End in weiter Ferne und einige Zeit zieht ins Land. Und dann kommt diese Wendung am Ende die nach allem was kam in meinen Augen viel zu schnell und abrupt kommt. Das hat mich dann doch enttäuscht zurück gelassen und das konnte der tolle Start leider auch nicht aufwiegen.

Aida & Nick fand ich gut dargestellt auch wenn sie mir eben nicht immer ihrem Alter entsprechend gehandelt haben aber dafür blieben die Nebencharaktere etwas blass. Wobei ich gespannt bin ob Aida's Freudinnen noch ihre eigene Geschichte bekommen, denn dort hat die Autorin mich neugierig gemacht.
Aber die Kollegen im Krankenhaus blieben im Gegenzug eher blass und die Patienten die im Buch anfangs eine Rolle gespielt haben, tauchten dann nicht mehr auf - was ich schade fand, denn mich hätte schon interessiert was aus den beiden geworden ist.

Da ich mich dennoch kurzweilig gut unterhalten gefühlt habe und der Schreibstil wirklich angenehm war - & auch der Anfang wirklich gelungen vergebe ich 3 Sterne.
Da dies meine eigene Meinung st, sollte sich jeder ein eigenes Bild machen, denn nur weil es mich nicht ganz überzeugen konnte heißt es nicht, dass es euch genauso gehen muss.