Autorentage

Ab und zu haben wir Autoren bei uns zu Besuch. Die werden für Euch  natürlich interviewt, mit Fragen gelöchert und ihre Bücher werden vorgestellt.

Lest selbst!


Autoreninterview: Simona Dobrescu

Über Simona Dobrescu:

 

1. Was machst du in deiner Freizeit, wenn du nicht gerade deine Schreibmaschine malträtierst?

 

 

 

Ich golfe, zumindest will ich damit in diesem Frühjahr nach meiner Umzugspause wieder weitermachen… mal sehen, wie viel Zeit ich dafür nach de Veröffentlichung von Verdammt. Verwegen. finde ;). Außerdem schwöre ich auf Pilates.

 

Aber am liebsten bin ich mit Freunden unterwegs oder meinem Liebsten, bei der Familie … Ganz egal ob gemeinsam in einem Café sitzen und Sonne tanken oder lecker Essen gehen, oder oder oder, zusammen macht alles mehr Spaß *g*.

 

Apropos Essen: Ich koche unheimlich gerne - und oft frei nach Schnauze. Abends findet man mich dann oft beim Lesen - auch mal zwei, drei Bücher zur selben Zeit (denn auch Autorinnen können Fangirls sein ^^!).

 

 

 

2. Was ist deine Lieblingssüßigkeit?

 

 

 

Oreos

 

 

 

3. Hast du für jedes Buch eine Playlist? Und wenn ja wie stellst du diese zusammen?

 

 

 

Ich setze mich am Anfang eines Buches hin und erstelle ein ‚Ideensheet‘, mit den wichtigsten Eckpunkten des Skriptes. Parallel dazu baue ich mir meine Start-Playlist zusammen, die die Grundstimmung festlegt. Diese wächst mit dem Skript, und ja, ich habe für jeden Roman eine angelegt. Manchmal sogar für eine bestimmte Figur. So hat Morgan aus ‚Verdammt. Verliebt.‘ und ‚Verdammt. Vereint.‘ eine eigene - genau wie Jared aus ‚Verdammt. Verwegen.‘ <3

 

 

 

4. Hast du dir schon mal überlegt in einem anderen Genre zu schreiben? Wenn ja, welches möchtest du ausprobieren?

 

 

 

Nein, ich liebe Urban Fantasy / Romantasy viel zu sehr!

 

 

 

5. Wenn du dein Traumhaus erschaffen könntest wie würde es aussehen?

 

 

 

Hmmm. Gute Frage! Das wäre sicherlich ein Gebäude mit großen Glasfronten für viel Licht und ohne viel Tamtam, also stark minimalistisch konzipiert. Ich mag klassische Architekturformen, sowohl die Gebäudefront betreffend, als auch in der Innenarchitektur.

 

 

 

6. Was ist dein Lieblingsgetränk?

 

 

 

Aktuell? Ein selbstgemachter Himbeer-Bananen Smoothie - so schmeckt Urlaub im Glas

 

 

 

7. Welchen Film konntest du gar nicht leiden und warum nicht?

 

 

 

The Ring - ich habe heute noch Albträume davon. Das unschuldigste Wesen der Welt (ein Kind) zum absoluten Bösen zu machen, das ist für mich, neben der Storyline, doppelt perfide. Bah.

 

 

 

8. Hast du verborgene Talente?

 

 

 

Man sagt ich könnte gut Verspannungen weg massieren - zählt das? :)

 

 

 

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Autoreninterview: Evy Winter

Über Evy Winter:

 

1.Wachst du manchmal auf und fragst dich, ob du nicht mehr alle Tassen im Schrank hast, weil du Stimmen im Kopf hörst und dann aufspringst, um all ihre Geschichten aufzuschreiben, solange sie mit dir reden? Machst du das dann auch oder lässt du sie reden?

 

 

 

Eine interessante Frage. Autoren wird ja sehr gerne ein gewisser Hang zur Geisteskrankheit unterstellt. Bisher sind die Stimmen in meinem Kopf jedoch nur dezent aufdringlich. Nun ja, eine kleine „Macke“ gehört einfach dazu, wenn man sich dafür entscheidet, Romane zu schreiben – in vielerlei Hinsicht. Ich bin tatsächlich auch schon aufgewacht und musste sofort zum Notizbuch greifen, weil ich einen kompletten Plot für eine neue Geschichte geträumt hatte. Zu den ungünstigsten Zeitpunkten sprechen die Stimmen auch manchmal und geben mir einen Wink, man könnte sie aber auch schlicht als Ideen beschreiben. Sollte ich diese dann nicht sofort aufschreiben können, kann ich mich nur schwer auf andere Dinge konzentrieren, was man durchaus als leichte Zwangsstörung ansehen könnte. Zwiegespräche mit meinen Protagonisten, wenn sie sich weigern, das zu tun, was ich will und mich eines Besseren belehren wollen, sind mittlerweile völlig normal geworden. Meistens höre ich dann einfach auf das, was sie mir auftragen. Denke ich deshalb, ich habe nicht mehr alle Tassen im Schrank? Nein. Das ist der ganz normale Wahnsinn einer leidenschaftlichen Autorin.

 

 

 

 

 

2. Wie wichtig ist für dich der Schreibstil eines  Autors und was kann man deiner Meinung durch ihn an dem Menschen erkennen?

 

 

 

Der Schreibstil spielt selbstverständlich eine große Rolle. Durch diesen entscheidet sich, ob ich mich gut in die Gedankenwelt des Autors einfinden kann. Ein klarer, flüssiger Schreibstil spricht mich am meisten an. Kurze aber aussagekräftige Sätze und keine ewig langen Schachtelsätze, bei denen man am Ende nicht weiß, was der Autor einem sagen wollte. Ellenlange und extrem ausschweifende Beschreibungen über Farbe des Teppichs, Material der Gardinen oder ähnliches nerven mich ungemein, ebenso abstraktes Darstellen der Umgebung oder Stimmung.

 

Ich habe gerne das Gefühl, dass mir die Geschichte von einem Freund/einer Freundin erzählt wird, was ich auch in meinen Büchern versuche umzusetzen. Die Erzählperspektive ist mir dabei egal.

 

Was der Stil über den Menschen aussagt, mag ich nicht beurteilen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich möchte, dass andere aufgrund dessen über mich urteilen. Manchmal möchte man sich einfach ausprobieren oder aus gewohnten Bahnen ausbrechen. Ein Autor will jede Erzählung möglichst authentisch gestalten, weshalb er sich auch im Stil anpasst. Ich erinnere mich an die Aussage einer Freundin, nachdem sie meinen ersten Roman gelesen hatte: „So kenne ich dich gar 

 

nicht. Du fluchst nie, bist nicht so arrogant oder derart direkt oder philosophisch unterwegs.“ Meine Antwort darauf: „Stimmt, ich bin so nicht, meine Protagonistin ist es aber.“

 

3.Muss es immer ein Happy End geben oder nicht? Und warum?

 

 

 

Nein, es muss nicht immer ein Happy End á la „Und sie liebten sich bis ans Ende ihrer Tage“ sein. Meist sind es Bücher mit eher bitterem Ende, die mir persönlich lange im Gedächtnis bleiben, weil sie mich über bestimmte Themen noch intensiver nachdenken lassen. Doch eine gewisse Befriedigung sollte es schon in irgendeiner Form geben. Vielleicht ist es auch eine Frage der Definition für jeden Einzelnen, was man unter Happy End versteht. Als Beispiel fällt mir da sofort „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes ein. Was habe ich geflennt, aber es war das absolut richtige Ende für diese Geschichte und die Protagonisten. Und darauf kommt es meiner Meinung nach an - es muss passen. Wie meine Storys enden, weiß ich auch erst sicher mit dem letzten Anschlag. Es gibt immer zwei Varianten in meinem Kopf. Welche es wird, entscheidet mein Instinkt. Ob es ein persönliches Happy End ist, entscheidet dann allein der Leser.

 

Offene Enden hingegen mag ich gar nicht, es sei denn, es gibt auch tatsächlich eine Fortsetzung.

 

 

 

4. Deine Nervennahrung, wenn deine Protas mal wieder abgehen und deinen ganzen Plot zerstören?

 

 

 

Kaffee. Ganz viel Kaffee. Denn, wenn es soweit ist, kann ich mich auf eine lange Schreibnacht einstellen. Okay, manchmal sind es auch Gummibärchen (denen kann man den Hals so schön lang ziehen) oder Brotchips (die knacken so schön). 

 

 

 

5. Welches Buch mochtest du bisher gar nicht und wieso?

 

 

 

Für mich ist das unangefochten „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche. Eine sinnlose Aneinanderreihung bizarrer Darbietungen des weiblichen Geschlechts und Veranschaulichung menschlicher Abgründe. Ich konnte jahrelang keinen Blumenkohl sehen, geschweige denn essen. Wer´s gelesen hat, weiß warum. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

 

 

 

6. Was machst du in deiner Freizeit, wenn du nicht gerade deine Schreibmaschine malträtierst?

 

 

 

Tatsächlich macht das Schreiben und alles, was damit zu tun hat einen Großteil meiner Freizeit aus, da ich noch einen Brotjob erledigen muss. Abgesehen davon verbringe ich überwiegend Zeit mit meinem Mann, meiner Familie oder Freunden, egal wie, weil das Zusammensein immer oberste Priorität hat. Ein gutes Buch lesen oder mir eine neue Serien zum „wegsuchten“ suchen, ist aber eine gern genutzte Alternative, wenn ich für mich bin. Vor kurzem habe ich auch wieder mit dem Malen angefangen ... zwar nur mit einer App auf dem Tablet, aber immerhin.

 

 

 

7. Hast du ein Idol beim schreiben?

 


Ich liebe die Bücher und den Stil von Nicholas Sparks. Er schafft es, die gesamte Bandbreite an Emotionen zu wecken, wie kaum ein anderer. Seine Geschichten greifen immer ernste, tief traurige Themen auf, sind aber dennoch mit  einer herrlichen Leichtigkeit geschrieben. Das bewundere ich sehr, deshalb würde ich ihn als mein Idol bezeichnen.

 

 

 

8. Hast du für jedes Buch eine Playlist? Und wenn ja wie stellst du diese zusammen?

 

 

 

Musik im Hintergrund brauche ich zwingend beim schreiben. Ansonsten flutscht es nicht. Eine bestimmte Playlist habe ich meist nicht. Oft schalte ich das Radio oder einen TV-Musiksender mit einem guten Mix ein. Nur zu laut darf es nicht sein. Um mich in bestimmte Szenen besser hineinzuversetzen, krame ich dann meine persönliche Musikauswahl hervor. So entsteht im Laufe des Schreibprozesses ein individueller Soundtrack zu jeder Story. Sollte „Coming Home“ zum Beispiel irgendwann einmal verfilmt werden, kann es nur einen Titelsong geben – Ed Sheerans „Photograph“. Ja, ich weiß ... aber man wird ja wohl noch träumen dürfen!

 

 

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Autoreninterview: Lotte Römer

Über Lotte Römer:

1. Wie bist Du zum Schreiben gekommen und haben Dich Bücher inspiriert?

Ich habe schon immer, ehrlich immer, Geschichten erfunden . Deswegen war der Weg zum Aufschreiben sehr kurz. Ich schreibe also quasi schon immer.

2. Was ist Dein größter Wunsch?

Das klingt jetzt unglaublich abgedroschen, ich weiß, aber: Gesundheit für meine Familie und mich. Körperlich wie psychisch.

3. Welches sind Deine Lieblingsautoren?

Oh, das sind sehr viele, aus sehr vielen verschiedenen Gründen. Ich liebe Annie Proulx, Eva Demski und Stephen King mag ich auch sehr gern. Kennt Ihr Einzlkind? Der ist auch toll. Ach, ich könnte da ewig weitermachen.

4. Du musst dich entscheiden: ein Jahresvorrat deiner Lieblingsschokolade oder den perfekten Schreibstift, der niemals leer geht. Welche Wahl triffst du?

Ich hab ja den Laptop, also nehme ich die Schokolade – lach. Ich bin bekennender Schokoholiker.

5.Was machst du in deiner Freizeit, wenn du nicht gerade deine Schreibmaschine malträtierst?

Ich treibe ziemlich fanatisch Sport. Das ist meine zweite Leidenschaft.

6. Bist Du verheiratet und hast Kinder und vielleicht auch Haustiere?

Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder und zwei Katzen  - außerdem aktuell viel zu viele Staubmäuse, weil ich immerzu die Schreibmaschine malträtiere.

7. Warum heißt Dein Auto "Wanderdüne"? Und was ist das für ein Autotyp?

Ha! Tolle Frage! Es ist ein VW Caddy. Mein Mann hat das Auto Wanderdüne getauft, weil er findet, sie hat viel zu wenig PS. Aber hey, ich bin damit noch überall hingekommen.

8. Du lebst im südlichen Bayern, was hat Dich dorthin verschlagen und lebst Du gern dort oder möchtest Du gern woanders wohnen?

An sich lebe ich gerne hier. Die Berge und die Seen kommen meiner Sportbegeisterung sehr entgegen. Allerdings bin ich kein Wintermensch. Ich würde am liebsten von November bis März im Ausland, in der Sonne, leben.

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Autoreninterview: Penny L. Chapmann

Über Penny L. Chapmann:

1. Deine Nervennahrung, wenn deine Protas mal wieder abgehen und deinen ganzen Plot zerstören?

Penny:Erstmal habe ich immer eine große Tasse Tee am Schreibtisch stehen und Cola Light.:) Nebenbei esse ich am Liebsten Blätterteigtaschen mit Spinat.

 

2. Wenn du für 6 Monate in die Antarktis müsstest, was würdest du mitnehmen? 

Penny:Auf jeden Fall warme Sachen. Dann einen dicken Notizblock und meinen Lieblingskugelschreiber, Mein Handy um Musik zuhören (zumindest, solange der Akku hält) und meine Lieblingsbücher. 

 

 

3. Wenn du die Wahl zwischen Candle-light Dinner und All-you-can-eat hast, wofür würdest du dich entscheiden?

 

Penny: Kommt darauf an mit wem, aber ich bevorzuge schnörkelose Dinge. Dann wahrscheinlich All-you-can-eat mit Kerzenschein.:) 

 

 

4. Hast Du ein Idol, dass dich beim Schreiben inspiriert?


Penny: Nein eigentlich nicht. Meine Inspiration kommt von überall, aber ganz wichtig ist Musik.

 

 

5. Hörst Du beim Schreiben Musik? Wenn ja, welche?

 

Penny: Zu jedem Manuskript habe ich eine Playlist, die ich schon während des Plottens zusammenstelle. Ich suche die Musik nach der Stimmung der Geschichte oder meinen Charakteren aus und höre sie dann beim Schreiben rauf und runter.

 

 

6. Was machst du in deiner Freizeit, wenn du mal nicht, deine Schreibmaschine malträtiest?

 

Penny: Es klingt komisch, aber es gibt für mich fast nichts anderes mehr. Wenn ich nicht schreibe (was so gut wie nie vorkommt) dann denke ich ans Schreiben oder die Figuren reden und bringen mich auf neue Ideen. Wenn es mal gar nicht mehr geht und ich zu erschöpft bin, dann gehe ich entweder mit dem Hund aufs Feld, höre dabei Musik oder ich bleibe auf der Couch, lese oder sehe meine Lieblingsserien hintereinander weg.

 

 

7. Hast du verborgene Talente?

 

Penny: Ein Talent ist es sicher nicht, aber ich lache oft über mich selbst oder schreibe sehr merkwürdige, fantasievolle Nachrichten an meine Freunde.

 

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